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Ich bin Franziska - Dr. med. Franziska Rudolph. Ich bin Ärztin aus Leidenschaft und meine Überzeugung, dass Körper, Geist und Seele nur als Einheit zu verstehen und zu heilen sind, führt mich zu Dir.

Ich glaube an die Einheit von Körper, Geist und Seele

Aber lass mich von vorne anfangen: Ich habe Medizin studiert und anschließend 5 Jahre. in der Gynäkologie und Geburtshilfe gearbeitet. Ich habe es sehr geliebt und doch hat es mich ausgebrannt. Für mich basiert die Behandlung meiner Patientinnen auf mehr als ihren Symptomen, ich sehe sie als Ganzes: mit ihrer Geschichte, in ihrem Umfeld und mit ihren Sorgen und Nöten. Das braucht Zeit, die ich in der Klinik oder Praxis so nicht hatte.

Schon früh lernte ich, wie wichtig seelische Gesundheit ist. Mein Opa, mein Lieblingsmensch, erkrankte bereits in jungen Jahren an einer bipolaren Störung. Er lebte sein ganzes Leben mit Medikamenten, die ihn erden sollten. Ich hatte immer eine sehr enge Verbindung zu ihm, nicht zuletzt, weil er so feinfühlig war, wie ich und er mich verstand und anleitete. Ich liebe diesen Menschen sehr, weit über seinen Tod hinaus. Er pflanzte in mir die Gewissheit, das mentale Gesundheit die Basis für wahres Glück ist. Er zeigte mir, das seelische Krankheit keine Schwäche ist, eher der Ausdruck von nicht gelebtem Potential.

Seelische Krankheit ist keine Schwäche, eher der Ausdruck von nicht gelebten Potential.

Bereits im Studium faszinierte mich die Psychosomatik. Oft fragte ich mich, warum Krankheitsbilder so unterschiedlich intensiv von Patienten wahrgenommen werden. ich lernte so viele Krankheiten kennen, auf meinem Weg zur Ärztin. Doch Gesundheit und wie wir sie erhalten, dafür blieb keine Zeit.

Gesundheit und wie wir sie erhalten, dafür blieb keine Zeit

Für mich persönlich war meine Studienzeit der Beginn meiner persönlichen Entwicklung. Für wen ist sie das nicht ;) Ich begann mich zu lösen aus Mustern meiner ersten 20 Lebensjahre. Ich durfte selber Leben lernen, für mich und mit mir. Selbstliebe war dabei ein zentrales Thema. Sie war einfach nicht da. Ich litt unter emotionalen Essen, hörte auf zu essen, as zu viel. Ernährung war mein Instrument um Kontrolle zu behalten, die ich im Außen und im Umgang mit anderen Menschen nicht hatte. Dieses Thema wurde so zentral und belastend, dass ich letztendlich eine Therapie begann. Rückblickend der Beginn meiner Reise zu mir selbst.

Ich traf meinen Mann und wurde schnell darauf Mama von erst einem und dann einem zweiten wundervollen Wesen, die mir jeden Tag erbarmungslos den Spiegel vorhalten. Persönlichkeitsentwicklung at it's best.

Mamasein heilte mich. Ich verstand, was im Leben wirklich zählt.

Zu Beginn meiner klinischen Arbeit in der Frauenheilkunde war ich so glücklich. Ich liebte diese Arbeit und spürte, wie sehr ich das Leben der Patientinnen verändern konnte. Ich besuchte Fortbildungen, ich lernte und scheute auch den Klinikwechsel nie, um die Ärztin zu werden, die meinem eigenen qualitativen Anspruch genügt. Mich störten auch die langen Arbeitszeiten nicht oder die Feiertage, Nächte und Wochenenden. Mich störte die zunehmende Leere, die meine tägliche Arbeit in mir hinterließ. Naja, hätte ich es damals benennen können, dann hätte ich es so genannt. Ich konnte es damals nur fühlen: Unmut, Ungeduld, manchmal Wut oder Traurigkeit.

Ich lebte von Urlaub zu Urlaub

Ich lebte von Urlaub zu Urlaub. Ich wechselte die Klinik, wenn mir Steine in den Weg gelegt wurden. In jeder neuen Klinik suchte ich wieder nach DER ANTWORT. Diese zu finden ist allerdings schwer, wenn Du die Frage garnicht kennst. Antworten auf Fragen zu finden, die dich nicht traust zu stellen, ist schier unmöglich. Und ich stellte mir nie DIE richtige Frage. Mein Ziel war die Subspezialisierung zur Perinatologin, also Spezialistin für Geburtshilfe und Ultraschall des Ungeborenen. Ich bin auch gut darin. Es machte mir Spass. Aber erfüllen konnte es mich nicht. Erfüllen würde der Arztalltag als Klinikärztin mich nie. BÄHM! Das war wie ein Schlag ins Gesicht und was blieb, war die hässliche Leere, die über 4,5 Jahre immer größer in mir wurde.

Was blieb, war hässliche Leere

Und da stand ich nun mit meinen 4,5 Jahren Weiterbildungszeit, der Gewissheit, dass ich weder in Klinik noch in der klassischen Praxis je glücklich werden würde und war das erste mal in meinem Leben ohne Plan. Ich sag euch! SCHRECKLICH! Und diese Selbsterkenntnis, dass ich jahrelang einem Ideal hinterher lief, was mich nie erfüllen würde, die war echt hart. Und das war der Punkt, an dem meine Reise zu mir selbst wirklich an Fahrt aufnahm.

Es ist ja schön und gut, dass ich anderen sagen kann, warum sie ihre Seele mit körperlichen Symptomen austrickst. Jetzt durfte ich mir mal anschauen, was meine Leere so mit mir macht.

Ich litt seit meiner Jugend an Migräne, absolut nahrungsassoziiert und stressgetriggert. Außerdem entwickelte ich in den ersten beiden Jahren meiner Klinkszeit fiese Bauchschmerzen, sehr unspezifisch, mal der Magen, mal Sodbrennen, mal Blähbauch, mal Durchfall... sehr kräftezehrend und belastend. Und auch hier ein absoluter Zusammenhang mit meiner sehr einseitigen und unregelmäßigen Ernährung und natürlich Stress. Ich löste dieses Problem durch wochenlanges Selbststudium und Selbstversuche mit verschiedenen Ernährungsvarianten. Meine Symptome waren weg. Ich hatte meinen Körper mit einem Ernährungsplan und regelmäßiger Bewegung geheilt... Das war etwa 2 Jahre vor meiner Selbsterkenntnis und löste zwar meine körperlichen Symptome sehr effektiv. Die wachsende Leere konnte ich damit aber nicht aufhalten.

Rückblickend hatte ich Symptome eines Burnout ohne es zu wissen

Da mein Körper wieder ganz gut funktionierte, konnte ich meinen Weg damals erstmal weiter verfolgen. Die Faszination für das große Ganze blieb trotzdem immer in mir. Geburtshilfe ist so intuitiv und ursprünglich. Ich habe die Begleitung unter der Geburt sehr geliebt. Und doch fehlte mir immer die Tiefe und Nachhaltigkeit in meiner Arbeit.

Als ich an einem Abend dann über die Hypnose stolperte, war ich so fasziniert, dass ich mich direkt zur Ausbildung eingeschrieben habe. Gleichzeitig begann ich mich ganz intensiv mit dem Ayurveda zu beschäftigen. Und das war er, der Moment in dem ich erkannte, wie ich mit meinen Patienten arbeiten will.

Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit körperlicher Symptome

Ebenso tiefgreifend, wie mein Weg zu mir selbst ist. Indem wir uns gemeinsam alle Schichten ansehen. Mein Herz beginnt zu leuchten, wenn ich Menschen so tief verstehen darf und ihre Erfolge durch ihre eigenen Erkenntnisse sehe. Dabei ist schon alles in uns. Alles um glücklich und gesund zu leben, tragen wir bei uns. Wir müssen es nur auspacken und uns selbst erlauben, unseren ganz eigenen Weg zu gehen.

Es reicht nicht, den Körper zu heilen

Meine Gewissheit aus meinem eigenen Weg ist, dass es nicht ausreicht, die körperlichen Symptome zu heilen. Die Ursachen unserer Erkrankungen gehen viel tiefer. Körper, Geist und Seele sind eine Einheit. Wenn ich oberflächlich ein Problem löse, wir sich ein anderes auftun, wenn ich die Wurzel nicht erkenne und ziehe. Ernährung, Bewegung, Körperwahrnehmung, unsere Psyche, all das sind Kanäle, auf denen sich unsere Seele Gehör verschafft. So unterschiedlich körperliche Symptome sind, so ähnlich sind ihre Ursachen.


Ich freue mich hier auf unseren gemeinsamen Weg und unseren Austausch.

Lass mich gerne wissen, was Du noch von mir erfahren willst? Was interessiert Dich? Über welche Themen soll ich zuerst schreiben?


Danke, dass Du hier bist!

Deine Franziska

© 2020 by Dr. med. Franziska Rudolph |